Vegetarischer Fleischersatz-erschreckende Ergebnisse 

Am Montag schaute ich einen interessanten Bericht auf NDR zum Thema:

Vegetarischer Fleischersatz

Der NDR schickte diverse Lebensmittel in’s Labor und das mit erschreckenden Ergebnissen.

So landen anstelle von Fleisch oft mehr Zucker, Salz und Fett in den Lebensmitteln um fehlenden Geschmack auszugleichen.

Zudem handelt es sich bei den verwendeten Fetten meist um billiges Palmfett, welches hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren besteht, sprich alles andere als gesund ist.

In einer Leberwurst konnten sogar Fettsäureester nachgewiesen werden, welche im Verdacht stehen Krebs hervorzurufen.

Wurden die Hersteller mit den entsprechenden Ergebnissen konfrontiert, so trafen sie die Aussage, an der Rezeptur noch zu arbeiten.

Der Test machte mir wieder einmal bewusst, dass man noch mehr darauf achten muss, was man zu sich nimmt und „vegan“ oder „vegetarisch“ nicht gleich gesund heißt.

Was mir allerdings bei dem Beitrag fehlte, waren die genauen Vergleichswerte zu den Fleischprodukten. Zudem hat man sich wohl die nahezu schlechtesten fleischlosen Produkte rausgesucht, bei meinem Vergleich stellt sich die Lage doch etwas anders dar:

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Hier findet Ihr den ganzen Beitrag:

Veganer Fleischersatz im Test

10 Kommentare auch kommentieren

  1. Cordula sagt:

    Pflanzenbasiertes Essen kann so facettenreich sein, da braucht man an und für sich keinen Fleischersatz. Davon abgesehen werden bei solchen Berichten die fleischfreien Alternativen immer so negativ gehyped. Wenn ich schon lese „vermeintlich krebserrgend“… Verarbeitetes Fleisch ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO ganz sicher krebserregend. Und wo wird darüber gesprochen bzw. mal so ausführlich berichtet? Den Menschen hierzulande wird das schließlich tagtäglich vorgesetzt. Da ist dann Fleischersatz noch weitaus gesünder als das. Doch das würde sich wohl schlecht verkaufen…

    1. Der Beitrag ist tatsächlich sehr negativ und man findet sicher immer Beispiele, die genau die These stützen, die man am Ende haben möchte.
      Ein Beispiel wäre der „Antibiotika-Gehalt“ in Fleischprodukten, der auch keine Berücksichtigung in dem Beitrag fand.

      1. Cordula sagt:

        Das stimmt teilweise.
        Der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung ist wirklich eine gesundheitsgefährdende Sache. Ein Beispiel hierbei wäre u.a. MRSA. Und in der Tierzucht werden gut doppelt so viel Antobiotika eingesetzt als in der Humanmedizin.

        1. Genau, es geht eben immer mehr um „MASSE“ als „KLASSE“…

          1. Cordula sagt:

            Das stimmt. Man muss nicht erwarten, dass man Qualität bekommt, wenn das Kilo Hühnerfleisch gerade mal drei Euro kostet.
            Das hat aber auch viel mit mangelnder Aufklärung zu tun. Und derartige Berichte unterstützen das auch noch.

          2. Da ist eben jeder Einzelne zum Mitdenken aufgefordert 😉
            Dass TV-Beiträge häufig ein gewisses Ziel verfolgen, sollte jedem bewusst sein.
            Folglich sollte man sie entsprechend hinterfragen und die Sachverhalte überprüfen.

          3. Cordula sagt:

            Hinterfragen ist ein gutes Stichwort Doch um etwas hinterfragen zu können muss zum einen der Eigenantrieb dazu da sein. Und zum anderen auch ein gewisses Wissen. Denn, desto weniger man weiß, desto weniger hinterfragt man für gewöhnlich.

          4. Das stimmt, in diesem Fall spielt meiner Meinung nach auch die Erziehung eine sehr wichtige Rolle.

  2. Carmen sagt:

    Warum veganes und vegetarisches Essen aussehen und schmecken soll wie Fleisch ist mir irgendwie ein Rätsel. Es ist doch so vielfältig und bunt. Ich mag beides, aber es sollte, wenn möglich, immer natürlich sein ohne die verschiedenen Zusatzstoffe. Findest du nicht auch? LG Carmen

    1. Ja genau, das sehe ich auch so.
      Umso länger die Liste der Inhaltsstoffe, desto bedenklicher ist auch meist das Endprodukt…
      Und du hast recht, richtig gutes veganes oder vegetarisches Essen entsteht mehr durch Kreativität als durch den Versuch Fleischprodukte 1:1 ersetzen zu wollen.

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